"Betrachte jede Krise als Chance zur Veränderung"

Sozialkompetenztraining 

Unter sozialer Kompetenz verstehen wir Verhaltensweisen, welche Kompromisse zwischen den eigenen Ansprüchen und der sozialer Anpassung ermöglichen. Sind diese Fertigkeiten nicht oder nur schwach ausgeprägt, können soziale Kompetenzprobleme, Missverständnisse und Konflikte auftreten. Auch der Kontaktaufbau zu anderen Menschen kann dadurch erheblich erschwert werden. Um derartige Fähigkeiten aufzubauen oder zu vertiefen, bietet sich ein soziales Kompetenztraining besonders an. Als Mitglied der Gesellschaft sind wir nämlich darauf angewiesen mit anderen Menschen in unserem Umfeld zu interagierenFür diese zwischenmenschlichen Interaktionen sind unterschiedliche soziale Kompetenzen von Nöten. Wie viele individuelle Kompetenzen kann man auch die sozialen Kompetenzen lernen und stetig verbessern.

Welche Ziele verfolgt das Sozialkompetenztraining?

  • Umgang mit Konflikten 
  • Entwicklung von Problemlösungsstrategien 
  • Eigene Grenzen und die Grenzen der Mitmenschen erkennen und respektieren 
  • Entwicklung eines Achtsamen Umgangs miteinander 
  • Selbstsicheres Auftreten 
  • Abbau von Versagens- und Leistungsängste 
  • Steigerung der Selbstreflektion 
  • Entwicklung eines positiven Sozialverhaltens 
  • Umgang mit eigenen Gefühlen 
  • Steigerung der Empathiefähigkeit 


Zur Erreichung der Ziele werden unter anderem Kommunikationsübungen, Vertrauensübungen, Ausdrucksübungen, Übungen zur Mimik Gestik, Nähe-Distanz-Übungen und Selbst- und Fremdwahrnehmungsübungen angewandt. Darüberhinaus findet eine Kosten-Nutzen und eine Stärken-Schwächen Analyse statt. Zudem wird das Sozialkompetenztraining von erlebnispädagogischen Elementen begleitet. 


Das Sozialkompetenztraining in der Beratungsstelle Zweite Chance richtet sich sowohl an Kinder, als auch an Jugendliche und Erwachsene. Da es sich bei dem Training um ein Gruppenangebot handelt wird selbstverständlich auf eine altersgerechte Gruppenverteilung geachtet. Pro Kurs können maximal 12 Kinder, Jugendliche oder Erwachsene teilnehmen. 

In der Regel umfasst das Training 8 Termine mit einem zeitlichen Umfang von 90 Minuten und findet in wöchentlichen Abständen statt. Es besteht auch die Möglichkeit das Training als Intensivkurs von bis zu einer Woche stattfinden zu lassen.



Daten und Fakten zu dem Sozialkompetenztraining in der Beratungsstelle Zweite Chance 

Dauer

Die Dauer des Trainings beträgt bei wöchentlich stattfindenden Terminen 8 Wochen. Es besteht auch die Möglichkeit das Training als Intensivkurs von bis zu einer Woche stattfinden zu lassen

Terminintervall 

x wöchentlich mit einem zeitlichen Umfang von 90 Minuten. Insgesamt finden 8 Termine statt.

Zielgruppe

  • Menschen mit sozialen Ängsten, Versagens- und Leistungsängsten 
  • Menschen mit großer Unsicherheit 
  • Menschen mit dem Wunsch die soziale Kompetenz zu verbessern

Gruppengröße

Maximal 12 Teilnehmer pro Trainingskurs 

Methoden

  • Kommunikationsübungen 
  • Vertrauensübungen 
  • Ausdrucksübungen
  • Mimik-Gestik Übungen 
  • Nähe-Distanz-Übungen 
  • Selbst- und Fremdwahrnehmungsübungen
  • Kosten-Nutzen Analyse
  • Stärken-Schwächen Analyse
  • erlebnispädagogische Elemente

Kosten und Kostenübernahme

Es besteht eine Leistungs- und Entgeldvereinbarung nach § 77 SGB VIII mit dem Land Bremen. Eine Übernahme der Kosten kann dementsprechend durch das Amt für Soziale Dienste (AfSD) erfolgen. Ebenso besteht die Möglichkeit, dass das Regionale Beratungs- und Unterstützungszentrum Bremen (ReBUZ) Kosten des Trainings übernehmen.

Gerne unterstützen wir Sie vorab bei der entsprechenden Beantragung. Sollte eine Kostenübernahme nicht möglich sein, besteht die Möglichkeit die Kosten als Selbstzahler zu tragen.

Institutionen und Träger der Jugendhilfe erhalten auf Nachfrage eine separate Kostenaufstellung. Im Falle einer einer Kostenübernahme durch das AfSD, oder dem ReBUZ orientieren sich die Kosten an den geltenden Fachleistungsstundensatz